Der Bau des neuen Kunstrasenplatzes

Nachdem der 1969 gebaute Ascheplatz des TuS Züschen doch etwas in die Jahre gekommen war, hatte sich der Vorstand im Jahr 2008 entschlossen, an den Plänen für einen neuen Kunstrasenplatz zu arbeiten.

Bereits im Februar 2009 konnte dann bei der Generalversammlung über den Bau abgestimmt werden.


Zeitungsartikel vom 18. Februar 2009

Gotthard Oberließen, Bernd Spanke, Georg Lange und Markus Reuter (v.l.) stellten das Projekt 'Kunstrasenplatz für den TuS Züschen' vor.

Kunstrasen statt Asche

Wenn alles gut geht, spielen die Mann­schaften des TuS Züschen nur noch ein gutes halbes Jahr auf dem Aschen­platz an der Moll­sei­fener Straße. Bei der außer­or­dent­li­chen Gene­ral­ver­samm­lung im Hotel Sonneneck am Freitag spra­chen sich die 59 erschie­nenen Mitglieder für den Bau eines Kunstra­sen­platzes aus. Die Kosten betragen 360.000 Euro.

Dank der schnellen und guten Vorbereitung des Vorstands des TuS Züschen und der Unterstützung durch Bernd Spanke und Gotthard Oberließen war das Konzept für den Kunstrasenplatz noch im Dezember durch den Rat der Stadt Winterberg mit großer Zustimmung abgesegnet worden. Die unterstützende Finanzierung durch die Stadt konnte somit noch in den Haushalt für 2009 aufgenommen werden. "Wir haben die einmalige Gelegenheit, uns um einen Kunstrasenplatz zu bemühen, genutzt", so TuS-Vorsitzender Georg Lange. "Zu einem späteren Zeitpunkt wäre diese Maßnahme ganz sicher nicht mehr möglich gewesen". Der Sportverein kauft der Stadt das Gelände des Sportplatzes zum symbolischen Preis von 1 Euro ab, dafür haben sich die Mitglieder einstimmig entschieden.

30.000 Euro Eigenleistung

30.000 Euro Eigenleistung muss der TuS aufbringen. Darunter fallen unter anderem Pflasterarbeiten und der Bau eines Zaunes, denn der Platz muss zukünftig komplett mindestens in einer Höhe von 1,80 Meter umzäunt sein.

Außerdem soll der neue Kunstrasenplatz symbolisch zum Preis von 25 Euro pro Quadratmeter verkauft werden. Die Besitzer werden dann namentlich auf einer Tafel im Sportheim erwähnt. Der Ablauf dieses Verkaufs wird in den nächsten Wochen geklärt. Auch ein Förderverein soll innerhalb des TuS gegründet werden, um sich intensiv um potenzielle Geldgeber zu kümmern. Die Finanzierung für den Sportverein läuft über 20 Jahre. Um den Abtrag der Kredite zu sichern, wurde unter anderem auch eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge beschlossen.

"Zunächst muss jetzt die Drainage des alten Aschenplatzes geprüft werden. Sollte diese, wie erwartet wird, in Ordnung sein, wird der Aschenbelag in der Sommerpause abgetragen und die vorbereitenden Pflasterarbeiten rund um den Platz müssen vorgenommen werden. Direkt an dieses Pflaster wird dann der Kunstrasen verlegt. Die Erfahrung der anbietenden Firmen zeigt, dass dies bei gutem Wetter in sechs bis acht Wochen zu schaffen ist", so Gotthard Oberließen.

Sollte alles klappen, starten die Rückrundenspiele im Herbst auf dem neuen Kunstrasen.


Zeitungsartikel 26. August 2009

TuS-Vorsitzender Georg Lange zog ein positives Fazit zum Kunstrasenplatz-Bau. Mit einer heiligen Messe direkt auf dem neuen Platz wurde der neue Kunstrasenplatz offiziell eingeweiht.

Dickes Danke an die Helfer

Mit einem Fest­got­tes­dienst zele­briert von Vikar Chri­stoph Bittern und Diakon Bexkens — übri­gens direkt auf der neuen Zuschau­er­tri­büne — sowie der musi­ka­li­schen Beglei­tung durch den Musik­verein Züschen und Gesamt­chor des MGV Sanges­freunde Züschen wurde am Sonntag der neue Kunstra­sen­platz in Züschen offi­ziell einge­weiht.

TuS-Vorsitzender Georg Lange bedankte sich nicht nur bei allen, die im Vorfeld des Baus an der Planung des Platzes beteiligt waren — Stadtrat Winterberg und Sparkasse Hochsauerland — sondern besonders auch bei den zahlreichen Helfern, die Abend für Abend und am Wochenende angepackt haben, um sich in 8500 ehrenamtlich geleisteten Stunden für den Bau des neuen Grüns zu engagieren.

Mit Spielen aller Jugendmannschaften, der Alten Herren gegen die zweite Mannschaft des TuS (5:0) sowie dem Meisterschaftsspiel der ersten Mannschaft gegen den VfR Winterberg (1:3) wurde dann der Platz unter den Augen vieler Zuschauer bespielt.

Bei der Verlosung am Abend gab es noch eine besondere Überraschung. Neben den Elfmeterpunkten und Eckfahnen wurde unter anderem auch eine Heißluftballonfahrt verlost. Diese gewann Claudia Isenberg, die unmittelbar nach der Ziehung den Ballon auf der Wiese hinter dem Sportheim für eine Rundfahrt besteigen konnte.